Transition House für Mädchen

Mädchen und junge Frauen von der Straße in Nairobi retten
In der 4 Mio. Einwohnerstadt Nairobi leben ca. 60.000 Kinder auf der Straße. Um ihnen eine Zukunft zu ermöglichen, hat sich vor 10 Jahren IAfrika gegründet. Die gemeinnützige Organisation rettet Straßenkinder. Wenn es gefahrlos möglich ist, werden die Kinder rehabilitiert und in ihre Familien reintegriert.

Die Situation für Mädchen in Nairobi ist besonders hart: sie erleben physische, psychische und besonders schwere sexualisierte Gewalt in Form von Vergewaltigung. Viele werden in jungen Jahren schwanger und müssen zusätzlich ein Kind versorgen. Ein Großteil der Mädchen hat starke gesundheitliche Beeinträchtigungen, ein Ergebnis ihres Straßenlebens.

Informationen zum Einsatzgebiet & Projekt

THE PROJECT IN A NUTSHELL

Area of activity: Kenya, Nairobi

Benötigtes Spendenvolumen: 252.000 € (inkl. Haus, Land, Bewirtschaftung von Ackerflächen, Bildungs- und Gesundheitsprogrammen)

Organisations involved: Immanuel Afrika (IAfrika) aus Nairobi und Give One Back e.V. aus Würzburg.

IN DETAIL

Mädchen und junge Frauen von den Straßen Nairobis und ggf. deren Kinder

Das Transition House ist die erste Station der Mädchen im Rahmen des Rehabilitierungsprozesses: Dort erfolgt ihre ganzheitliche gesundheitliche Rehabilitation. Anschließend ziehen sie in eine sichere und betreute Unterkunft um, in dem sie leben können, einen festen Tagesablauf mit gemeinsamen Essenszeiten, verschiedenen Diensten sowie Freizeit- und Bildungsangeboten für sich und ihre Kinder vorfinden.

Die Mädchen werden den gesamten Prozess über engmaschig durch die pädagogischen Fachkräfte von Immanuel Africa betreut. Diese sind auch dafür verantwortlich gemeinsam mit ihnen die nächsten konkrete Schritte auf dem Weg in die Selbstversorgung zu ermitteln. Die Schritte dafür sind sehr individuell: z.B. Grundfertigkeiten durch den Besuch einer Schule, Beginn einer Ausbildung oder das Erlangen von wichtigen Zusatzqualifikationen für bestimmte Tätigkeiten.

  1. Einzug in einen sicheren Ort mit Lebensmittel und Kleidung
  2. Therapeutische Begleitung um Erlebtes und Traumata aufzuarbeiten
  3. Eine ganzheitliche medizinische Betreuung
  4. Individuelle Bildungs- und Arbeitsangebote

Die Mädchen…

  1. haben einen verbesserten physischen und psychischen Gesundheitszustand.
  2. nehmen erfolgreich am Bildungsprogramm teil.
  3. können ihren Alltag selbstständig bewältigen.
  4. sind Vorbild für andere Betroffene.
  5. bestreitet selbständig ihren Lebensunterhalt und geben diese Ausgangssituation an nächste Generationen weiter.

IN ACTION

DROUGHT AND SEASONAL FLOODING IN KENYA

In Kenya, the last three rainy seasons have been below average, threatening hundreds of thousands of people and killing wildlife. Every year, Kenya is threatened by drought and floods, and it is due to climate change that drought and seasonal floods are becoming more frequent.

CLIMATE AND NATURE PROTECTION

About 80% of Kenya's land area is prone to drought. The southeast and some coastal areas of the country had the lowest rainfall since 1981.

Education and future

The Kenyan education system in its current form has existed since 1984. The education system is divided into eight years of compulsory schooling, four years of secondary education and two to eight years of higher education.

INTEGRATION AND TOLERANCE

Kenya became independent on 12 December 1963 and the country's first president was Uhuru Kenyatta.