Malaria Zentralafrika

Malaria bekämpfen – Kinder retten

Malaria bekämpfen – Kinder retten
Seit 2013 leben die Menschen in der Zentralafrikanischen Republik in einem Bürgerkrieg. Viele von ihnen wurden vertrieben, können ihre Felder nicht mehr bestellen und die medizinische Versorgung ist schlecht. Es ist eine humanitäre Katastrophe.

In der Malaria Saison von August bis Dezember werden zusätzliche Zelte und Betten für schwer erkrankte Kinder errichtet.

Informationen zum Einsatzgebiet & Projekt

  • Einsatzgebiet
    Zentralafrikanische Republik, Bossangoa
  • Beteiligte Organisationen
    Ein Projekt von und in der Umsetzung durch Ärzte ohne Grenzen e.V.
  • Spendenvolumen
    Das Projektvolumen im Jahr 2021 lag bei 500.000€, finanziert durch The HELPING PEOPLE Foundation. Fokus der Spende ist die Behandlung einer Malaria Erkrankung bei Kindern.

Unsere Helping People | DIE SPENDER:INNEN

Judith Wurm 3Marian Wurm Detail

Projekt in Kürze

Einsatzgebiet: Zentralafrikanische Republik, Bossangoa

Spendenvolumen:
Das Projektvolumen im Jahr 2021 lag bei 500.000€, finanziert durch The HELPING PEOPLE Foundation. Fokus der Spende ist die Behandlung einer Malaria Erkrankung bei Kindern.

Beteiligten Organisationen:
Ein Projekt von und in der Umsetzung durch Ärzte ohne Grenzen e.V.

Im Detail

Bewohner der Region, Fokus auf Kinder

Das Gesundheitssystem ist aufgrund des Bürgerkrieges marode. Es fehlt an qualifiziertem Personal und an Ausstattung. Eine Folge ist, dass wichtige Impfungen bei Kindern nur gering stattfinden. Nährboden für ansteckende Krankheiten wie Masern und Meningitis, die häufig eine Todesfolge haben. Besonders die Abwehrkräfte von Kleinkindern sind nicht stark genug ausgebildet unter der humanitären Notsituation stärkeren Erkrankungen standzuhalten.

Malaria ist die Haupttodesursache in der Region um Bossangoa.

Im Krankenhaus in Bossangoa bietet Ärzte ohne Grenzen e.V. von der Notaufnahme bis zur Kinderstation umfassende medizinische Hilfe, mit dem Ziel die medizinische Versorgung stetig zu verbessern, den Menschen zu helfen und die Todesrate zu senken.

Darüber hinaus wird das Angebot durch ein mobiles Team erweitert. Wege in der Region zurückzulegen ist gefährlich. Die ambulante Versorgung in den Dörfern bringt die Hilfe zu den Menschen, die sie so dringend benötigen.

  • Die Überlebensrate bei Malaria Erkrankungen bei Kleinkindern ist gestiegen.
  • Durch ein Früherkennungssystem in den Dörfern, können Bewohner:innen selbst Malaria Erkrankungen erkennen.
  • Das medizinische Personal ist gut ausgebildet und vorbereitet für schwierige Krankheitsverläufe.

In Aktion

Zentralafrikanische Republik

Die Zentralafrikanische Republik ist ein dünn besiedelter Binnenstaat mitten in Afrika. Die Menschen leiden unter den Folgen eines langjährigen Bürgerkriegs. Anhaltende Gewalt und Kämpfe zwischen den Rebellen-Milizen bedrohen die Bevölkerung. Rebellen verschleppen Kinder und machen aus ihnen Soldaten. Oft ist Flucht der einzige Ausweg.

KLIMA UND NATURSCHUTZ

Der Großteil der Zentralafrikanischen Republik ist Teil der wechselfeuchten Tropen mit gleichbleibenden hohen Temperaturen über das ganze Jahr. Die Vegetation im Norden ist überwiegend Trockensavanne. Das Land hat durch seine dünne Besiedlungsdichte eine große Artenvielfalt erhalten. Viele Lebensräume sind weitgehend unberührt und bieten Platz für Affen, Antilopen, Elefanten, Nashörnern, Hyänen, Krokodilen und Flusspferden. In den dichten Regenwäldern im Süden leben noch einige der vom Aussterben bedrohten Berggorillas.

BILDUNG UND ZUKUNFT

Ohne Recht auf Schulbildung schätzt man die Anzahl der Analphabeten der über 15- Jährigen auf 63,2 %. In 2014 wurden über die Hälfte aller Schulen des Landes geschlossen. Die Weltbank schätzt, dass rund 30 % der Kinder keine Grundschule und 22 % keine weiterführende Schule besuchten.

INTEGRATION UND TOLERANZ

Von den ehemaligen Ureinwohnern, den Pygmäen leben nur noch wenige in den südwestlichen Regenwäldern. Auch die Bantuvölker der Ngala-Gruppe gehören zur Minderheit. Mit 4 % sind dabei die Yakoma und die Mbaka die größten Völker. Im Norden leben mehrere sahelo-sudanische Völker, von denen die Baya mit 33 % das größte Volk sind, gefolgt von den Banda mit 27 %, den Mandschia mit 13 %, dem Volk der Sara mit 10 % und der Volksgruppe der Mboum mit 7 %. Die Amtssprachen sind seit 1991 Sango und natürlich Französisch.